Abschiedsbrief für einen wahren Freund
Du warst bei mir in meinen Träumen, die Blätter fallen von den Bäumen.
Für kurze Zeit berührte uns das wahre Licht, hell erleuchtet war’s und klar die Sicht.
Ich fühlte deine Liebe, Wärme und das wahre Glück, vielleicht das Paradies, gar nur ein kleines Stück.
Du gabst mir mehr, als ich je vermochte, so stark, was uns verband, ich hielt Dich fest in meinen Armen, als Du, dein Licht entschwand.
Unerwartet schnell und doch auf leisen Sohlen, unsrer Sehnsuchts Traum ward uns gestohlen.
Der Schmerz durchströmt mich voller Macht, wie die Lawine, die zu Tale kracht.
Getrenntes Band, wie durch die Schere gesellt zum Schmerz sich noch die Leere.
So fühl’ ich mich nun wie ein kleines Kind, Einsamkeit und Schmerz ist wie ein kalter Wind.
Traurig glitzernd, glänzen nun die Tränen, die Hoffnung fällt wie Blätter von den Bäumen.
Mir bleibt nur dein Bild und die Erinnerung auf meinen Wegen durch die Dämmerung.
Wenn ich dran denk’, wie’s war, als ich dich hielt in meinen Armen, ein letzter Blick von Dir, oh mein Gedanke, hab doch mit mir Erbarmen.
Ich fühl deine Wärme immer noch um mich herum und immer wieder frag’ ich mich, warum.
Und all die Tränen, die doch keiner sieht. Ich begreife nicht, was hier geschieht.
Du warst bei mir in meinen Träumen, die Blätter fallen von den Bäumen.
Wie beim gefällten Baum im Morgenrot ist er, den ich so liebte, nunmehr tot.
Auch wenn ich manchmal Falsches tat, oder auch mal zornig war, ich liebe und vermisse dich, Du warst einfach wunderbar.
In meinen Träumen rennst Du wie der Wind, du warst schon wie mein eigenes Kind.
Du bist bei mir in meinen schönsten Träumen, dort sitzen wir beisammen bei den großen Bäumen.
Für kurze Zeit berührt uns dann das wahre Licht, wahre Freundschaft, hell und klar die Sicht.