Gedenkstein

Noura

Noura
Gedenkseite von
Liselotte Rosser
Eingetragen
1. Mai 2007
Tierart oder Rasse
Labradormischling
Lebenszeitraum
✶ 16.10.1995 · † 25.02.2007
Noura, Du hast uns viel gegeben!

14 Anteilnahmen

Kerzen und Worte

Liebe Noura! Ich zünde Dir heute ein helles Lichtlein an. Liebe Grüße von Ulla
Wir gingen zusammen im Sonnenschein,
wir gingen zusammen im Regen,
doch niemals ging einer von uns allein — auf allen unseren Wegen.

Für Noura, die Gute, ein helles Licht. Habe einen schönen Tag mit deinen neu gewonnenen Freunden...

Dorothea mit Jackie (Motte) im Herzen
Es gibt ein Land für die Lebenden und ein Land für die Toten.Die Brücke dazwischen ist die Liebe.
Alles liebe von Heike mit Benny fest im Herzen.
Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten.
Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach.
Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.
Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

Was IST Liebe?, fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Warm und dunkel, er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden.
Ängstlich wartete er bis zu letzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab.
Sie zeigten ihm, wo es einen warmen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stiessen ihn zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.

Aaaahhh .. so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.
Ich erinnere mich genau daran sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden musste und hinaus in die Kälte und Nässe musste um dort zu kämpfen und als Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heisst ein Hund zu sein. dachte er traurig.
Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten.
Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, dass er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, dass er aufstehen konnte. Er war noch so klein und schmächtig.
Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gaben sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte.
Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott fragte, ob er wohl nochmals zurück dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), gaben ihm die Menschen seine Milcheinheiten und gaben ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte der fest und lieb klang.

Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.
Er liess die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.
Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihr beim eintreffen zu sagen, dass ich sie auch geliebt habe.



ich weiß wie es dir geht. mein kimba war aber da und hat deine maus abgeholt. ganz sicher. und eines tages werden wir unsere süßen wieder sehen.meine anteilnahme in diesen schwarzen stunden...
tatjana
Ihr sollt nicht um mich weinen ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht ich bin gestorben, dass wir uns ferne sind.
Es grüßt Euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh;
send ich als Stern vom Himmel Euch meine Grüße zu.

Liebe Liselotte,

mein aufrichtiges Beileid. Ich weiß wie schwer es ist einen geliebten Hund zu verlieren. Ich habe im Oktober vergangenen Jahres meinen Hund Jason verloren und ich bin immer noch nicht über die Trauer hinweg. Es tut jedoch gut, ihn auf dieser Seite besuchen zu können und man findet Trost unter Gleichgesinnten.

Ein schönes Gedicht schick ich Ihnen:

Er ist eben mein Hund....

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie schon immer.
Er ist eben mein Hund.

Liebe Noura, ich wünsche dir alles Gute im Regenbogenland, du hast jetzt viele neue Freunde gewonnen.

lg Astrid
Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen zu Stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen.
Ein treuer Freund ist vorausgegangen
über die Regenbogenbrücke
und wartet auf der anderen Seite auf seine Lieben...


In stiller Anteilnahme,
Papa
Für Noura möchte ich diese Kerze anzünden.
Mein tief empfundenes Beileid für den Tod Eureres geliebten Hundes ...
Eine Kerze für Noura.....
Ich hoffe, du hast den Weg ins RBL schnell gefunden und alle Bewohner dort begrüßten Dich mit einem lieben "Hallo".
Liebe Frau Rosser...Hier im virtuellen Friedhof trösten und stützen wir alle einander. Es ist für Sie zur Zeit vielleicht kein all zu großer Trost, aber auch ich möchte Ihnen mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Meine süße Hündin Jackie (MOTTE) starb im Aug. letzten Jahres. Ich bin froh, sie hier ab und an besuchen zu können.

Du hast ein Recht auf deine Trauer
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
mußt nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du mußt nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.
Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer
herausholen wollen, weil deine Trauer
sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.
Du hast ein Recht,
mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.
Du hast ein Recht, dich zu wehren
gegen die, die dir sagen,
was du fühlen darfst und was nicht,
die dich nicht als einzelnen,
sondern als Fall behandeln
und sich innerlich nicht wirklich
mit dir einlassen.
Vielleicht macht dich nichts so menschlich
wie deine Trauer.
Über sie kann ein Trauernder sich dir nähern
und auf Verständnis hoffen.
Trauern zu können ist eine Gabe.
Laß dir das Recht auf deine Trauer
nicht nehmen.
(Ulrich Schaffer „Grundrechte – Ein Manifest)

Lieben Gruß...Dorothea


Für Noura ein warmes Licht, fürs Frauchen ein Gedicht.
Hier ist man nicht allein mit dem Kummer über den Verlust des Freundes. Meine Amity starb im Oktober, ich kann nachfühlen wie weh es tut.
Liebe Grüsse Christel.
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Es scheint, als würdest du gerade durch den Garten kommen,
aber beim zweiten Hinsehen wird es klar

Du bis nicht da...

Ich rufe Dich ohne zu denken
aber Du bist nicht da…

Ich warte auf das Tappen Deiner Pfoten
aber Du bist nicht da…

Unbewusst suche ich Dich mit meinen Augen
aber Du bist nicht da…

Alles erinnert an Dich
aber Du bist nicht da…

Jahre hatte ich Angst vor diesem Moment,
aber er ist noch schlimmer als befürchtet:
Du bist überall präsent,
aber leider nicht mehr da….

Schnell auch für Dich eine Kerze
nun finde Dich erst zurecht es wird Dir dort besser gehen.
Gruß Christa