- Gedenkseite von
- Fam. Schuhbeck
- Eingetragen
- 12. Februar 2006
- Tierart oder Rasse
- engl. Setter
- Lebenszeitraum
- ✶ 1992 · † 2004
Als wir dich as erste Mal gesehen hatten, wusste niemand, wo du genau her kamst und wie viele Lenze du schon auf dem Buckel hattest. Du warst so scheu. Was musstest du schon alles erlebt haben. Dein Blick verängstigt, unterwürfig und die Rute eingeklemmt. Ein seelisches Hundewrack. Du hast schon bei der ersten Begegnung Schutz und familiäre Wärme gesucht.
Hast aber schnell Vertrauen zu uns gefunden und dann viele Jahre bei uns in der Familie dein Hundeleben genossen. Du warst nicht nur ein toller Freund, sondern auch für unser Mädel manchmal der stille Seelentröster. Du gehörtest als volles Familienmitglied dazu, bei allem, was wir gemeinsam unternommen haben. Wir waren mehr als 7 Jahre Tag und Nacht immer zusammen. Eine schöne Zeit.
Die Leishmaniose, die du aus Italien mitgebracht hattest, hatten wir endlich bekämpft.
Doch dein Bandscheibenschaden hat dich im Alter aufs Kreuz gelegt. Auch die Operation hat nicht die gewünschte Linderung gebracht. Wir haben alles versucht, aber trotzdem verloren. Wir haben fest an dich geglaubt, du bist auch wieder auf die Beine gekommen,
konntest sogar wieder rumlaufen. Doch die Krankheit war stärker. Dies tat uns in der
Seele weh. Der Zeitpunkt deiner Erlösung ist uns nicht leicht gefallen, wir haben dich in den Hundehimmel gehen lassen . Jedoch tröstet uns der Gedanke, dass du bei uns ein schönes Hundeleben hattest – und du hast es uns 1000-fach zurückgegeben.. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander... Danke für die treue Begleitung in all den Jahren. Wir werden dich niemals vergessen
Heute steht dein Bild bei uns im Zimmer – wir denken oft an dich und hoffen, dass du auf der Regenbogenwiese all deine Freunde wieder getroffen hast.
In unserem Herzen hast du einen festen Platz.
Frauchen, Herrchen und Sabi
„Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt!” Théophile Gautier