- Gedenkseite von
- Nathalie
- Eingetragen
- 14. Januar 2010
- Tierart oder Rasse
- Labrodor-Retriever
- Lebenszeitraum
- ✶ 27.04.1998 · † 13.11.2007
ich vermisse meinen toten hund. ich denkt jetzt eh alle; "wow, toter hund." aber er war einfach alles für mich, wie ein bester freund .. er war mir nie sauer wenn ich mal was getan habe, er war immer für mich da, wenn ich mal traurig war brachte er mir kuscheltiere, wenn ich mal weinte kam er auch mit kuscheltieren, wenn ich mal nachhause kam, brachte er mir ein kuscheltier, er wollte immer Geschenke bringen wenn er mal kam, doch jetzt ist nichts mehr davon. jetzt bist du von uns gegangen und ich kann es nicht verkraften, es tut mir so weh. ich hab noch alle erinnerungen vor mir, ich weiß noch alles. an dem 13.11.2007 kam ich von der schule nachhause. mein hund begrüßte mich wie immer, nur er kam nicht mehr an. früher kam er an gab mir ein kuscheltierchen jetzt kam er nicht mehr an, ich ging in die küche und dort sah ich ihn liegen, er wedelte weil ich rainkam ich begrüßte ihn, meine mutter sagte;" er ist ganz schlecht zurecht, isst auch nichts mehr". ich hatte angst. meine mutter meinte, ich denke wir gehen zum tierarzt und schauen was die noch meinen was wir machen könnten, als wir am abend zum tierarzt fuhren, mein vater, meine mutter, und ich. meine schwester war natürlich wieder weg, der hat das alles garnicht interessiert. ihm wurde nochmal blut abgenommen, und die niere geprüft. eine halbe stunde saßen wir im wartezimmer, es war still und timo sah mich einmal kurz an, so traurig sah er aus, als wenn er schmerzen hatte, so treu wie er doch war. die tierärzte kamen an, und meinten .. die niere hätte sich sehr verschlechtert, das blut auch. nur das herz schläge noch sehr gut, und wäre noch stark. wir gingen rein nochmal, zur behandlung. wir überlegten uns, ob wir ihn einschläfern sollten oder, noch eine woche mit ihm verbringen wollen, ich sagte nichts dazu, mir standen die tränen in den augen, ich war total geschockt, und habe gezittert. meine mutter sagte; "man sieht es ihm an, das er schmerzen hat. wir wollen ihn von seinen schmerzen befreien, und ich denke wir schläfern ihn ein. mein vater war auch damit einverstanden; das man ein tier nicht mehr mit schmerzen leben lassen sollte, sondern ihn befreien sollte, von seinem schmerzen. ich fragte; wie das den geschehen sollte, einschläferung? sie sagten mir; es gäbe was neues, eine narkose wo der hund sofort umfällt und schläft. ich hatte angst, wo ich das schon hörte, umfällt. ich sagte, ich möchte das nicht sehen. timo saß dort, und sah sich um, als wüsste er nicht was geschieht, ich war so geschockt, und hatte angst das ich ein letztes mal nach hinten geschaut habe, ihn angeguckt habe und dann verschwand aus der behandlungstür, ich werde nie seinen treuen blick vergessen wie er mich das letzte mal ansah, so treu .. aber doch so, voller trauer. ich ging einfach, ohne mich von ihm zu verabschieden und das war das, was ich mir nie verzeihen werde, ich hatte so angst, das ich einfach gegangen bin. ich bin zum auto gegangen habe mich dort reingesetzt, und wie jeden abend dieses eine lied gehört: "Simple Past-How could this Happen" , ich saß im auto weinte, und weinte und hörte nur dieses lied, und sah in den himmel. nach einer viertel stunde, kam mein dad wieder, er meinte; " er ist nun tot. möchtest du dich nochmal von ihm verabschieden? ich ging in, trauer und angst mit. als ich in der tierarzt-praxis drin war; sah ich ihn dort liegen. tot. ich musste mehr, und mehr weinen. ich ging zu ihm hin, und lag meinen kopf auch seinen bauch, und streichelte ihn. ich hörte sein herz nicht mehr, er war von uns gegangen. ich durfte ihm für eine viertel stunde nochmal auf wiedersehen sagen. ich wollte am liebsten bei ihm bleiben, und einfach mit ihm sterben. aber wir ließen ihn beim tierarzt, wir haben ihn nicht mit nachhause genommen und vergraben, das war schon wieder so ein fehler, er hat uns jahrelang begleitet und wir lassen ihn dann einfach da liegen, beim tierarzt anstatt ihn mitzunehmen, wieder sowas was ich mir nicht verzeihen kann, verdammt. wir fuhren nachhause mit dem auto, und was uns blieb nur eine leine die ich in der hand hatte. als wir nachhause kamen, lag dort alles wie es war, in der küche futter, und wassernapf. und seine decke im flur. aber was fehlte? war unser hund. ich konnte die ganze nacht nicht schlafen. mir kommt immer alles wieder hoch, ich kann damit nicht leben. ich will ihn wieder zurück, er fehlt mir so. ich habe soviel falsch gemacht, das kann ich mir nicht verzeihen. und was ist jetzt? keiner weint mehr um ihn, alle haben ihn doch eh vergessen. auser ich, ich bin die einzige die hier noch ist, und weint um ihn. hunde, sind dir nie sauer wenn du mal was getan hast, sie kommen immer zurück zu dir, und bleiben bei dir. aber, freunde die sind sofort sauer, kündigen sogar auch meistens die freundschaft. hunde sind die besten freunde eines menschen. ihr könnt jetzt denken was ihr wollt, oh die vermisst ein tier wie lächerlich. er war halt der beste, und ist es immer noch. er ist in meinem herzen.
*27.4.1998-13.11.2007 +